Feigenbaum
Ficus carica · Baum/Strauch
Ein mediterraner Obstbaum mit großen gelappten Blättern und süßen, weichen Früchten. Die meisten Gartensorten setzen ohne Bestäubung Früchte an. Er liebt Wärme, verträgt mageren Boden und wächst gut an einer warmen Wand oder in einem großen Kübel.

Pflege auf einen Blick
- Licht
- Volle Sonne, möglichst 8 Stunden
- Wasser
- Während der Fruchtbildung 25 mm pro Woche; eingewachsen trockenheitsverträglich
- Boden
- Durchlässig, auch steinig; pH 6,0–7,5
- Temperatur
- Ideal 21–35 °C; Holz winterhart bis etwa -12 bis -9 °C
- Abstand
- 3–6 m, oder flach an einer Wand ziehen
- Gefäß
- 60–80 Liter; begrenzte Wurzeln bringen mehr Früchte
- Ernte
- Sommer bis Herbst, 1–3 Jahre nach der Pflanzung (geschätzt)
- Lebensdauer
- Über 50 Jahre (geschätzt)
Wann?
Im Frühling nach den starken Frösten pflanzen, in mildem Klima auch im Herbst. In kalten Gegenden im Kübel ziehen, den man im Winter in einen frostfreien Schuppen stellen kann.
Schritt für Schritt
- Eine selbstfruchtbare Sorte wählen, die zu Ihrem Klima passt.
- An den wärmsten, sonnigsten Platz pflanzen, idealerweise vor eine Süd- oder Westwand.
- Die Wurzeln mit einem großen Kübel oder einer ausgekleideten Pflanzgrube begrenzen; freie Wurzeln bedeuten Blätter statt Feigen.
- Während die Früchte schwellen, durchdringend gießen; unregelmäßiges Gießen lässt sie platzen.
- Nur im Frühling leicht düngen; starke Düngung verringert den Fruchtansatz.
- Im Spätwinter schneiden, um sich kreuzendes oder frostgeschädigtes Holz zu entfernen und die Krone offen zu halten.
- Feigen ernten, wenn sie weich werden, am Stiel hängen und am Auge ein Nektartropfen erscheint.
- In kalten Regionen den Baum vor starkem Frost einpacken oder ins Haus holen.
Häufige Probleme
Haustiere
Blätter und Milchsaft sind schädlich für Katzen und Hunde und können Haut und Maul reizen. Im Zweifel fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.
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Quellen
Diese Seite bietet allgemeine Hinweise; Dosierungen von Pflanzenschutzmitteln werden nicht angegeben.