Olivenbaum
Olea europaea · Baum/Strauch
Ein langsam wachsender, langlebiger Mittelmeerbaum mit silbrigen Blättern und knorrigen Stämmen. Er verträgt Trockenheit, Hitze und magere Böden und gedeiht in großen Kübeln auf einer sonnigen Terrasse. Für Früchte braucht er einen kühlen Winter.

Pflege auf einen Blick
- Licht
- Volle Sonne, 6–8 Stunden und mehr
- Wasser
- Eingewachsen selten, aber durchdringend gießen
- Erde
- Sehr durchlässig, sandig oder steinig, pH 6,5–8,0
- Temperatur
- Liebt Hitze; die meisten Sorten winterhart bis etwa −9 bis −7 °C
- Pflanzabstand
- 4,5–6 m im Freiland
- Gefäß
- Großer Kübel ab 57 l mit Abzug
- Ernte
- Früchte reifen im Herbst; 3–5 Jahre bis zur ersten Ernte (geschätzt)
- Lebensdauer
- Jahrhunderte
Wann?
Im Frühjahr nach den Frösten pflanzen, damit die Wurzeln während einer warmen Saison anwachsen. Kübelbäume alle 2–3 Jahre im Frühjahr umtopfen.
Schritt für Schritt
- Den sonnigsten, geschütztesten Platz wählen.
- In Gärtnereitiefe in durchlässige Erde pflanzen; tiefe, nasse Stellen meiden.
- Im ersten Sommer wöchentlich gießen, danach nur bei langer Trockenheit.
- Im Frühjahr sparsam mit Volldünger düngen.
- Im Spätwinter oder Frühjahr schneiden, um die Krone fürs Licht zu öffnen.
- Im Kübel bei strengem Winter hell, kühl und frostfrei überwintern.
- Oliven im Herbst grün oder schwarz ernten; frische Oliven müssen vor dem Verzehr eingelegt werden.
Häufige Probleme
Haustiere
Olivenbäume gelten als ungiftig für Katzen und Hunde; große Mengen Früchte können dennoch den Magen verstimmen. Im Zweifel den Tierarzt fragen.
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Quellen
Diese Seite bietet allgemeine Hinweise; Dosierungen von Pflanzenschutzmitteln werden nicht angegeben.