Spinat
Spinacia oleracea · Gemüse
Ein schnelles Blattgemüse für kühle Zeiten, das wenige Wochen nach der Aussaat erntereif ist. Am besten wächst er an milden Frühlings- und Herbsttagen; lange, heiße Tage lassen ihn schießen. Regelmäßige kleine Aussaaten liefern laufend zarte Blätter.

Pflege auf einen Blick
- Licht
- Volle Sonne bis Halbschatten; bei Wärme hilft Schatten
- Wasser
- Etwa 25 l/m² pro Woche; Erde gleichmäßig feucht halten
- Erde
- Fruchtbar, feucht, durchlässig, pH 6,5–7,5
- Temperatur
- Ideal 10–21 °C; verträgt leichten Frost
- Pflanzabstand
- 8–15 cm in der Reihe, 30 cm zwischen den Reihen
- Gefäß
- Mindestens 15 cm tief; Balkonkästen eignen sich
- Ernte
- Babyblätter nach 25–30 Tagen, volle Größe nach 40–50 Tagen (geschätzt)
- Lebensdauer
- Einjährig
Wann?
4–6 Wochen vor dem letzten Frühjahrsfrost ins Freie säen und ab Spätsommer erneut für eine Herbsternte. In milden Wintern kann man die ganze kühle Jahreszeit über säen (geschätzt).
Schritt für Schritt
- Samen 1 cm tief direkt an Ort und Stelle säen; Spinat mag kein Umpflanzen.
- Die Erde feucht halten, bis die Keimlinge erscheinen, meist nach 7–14 Tagen.
- Auf 8–15 cm Abstand vereinzeln; die ausgezupften Pflänzchen essen.
- Für üppige Blätter mit stickstoffreichem Dünger oder Kompost versorgen.
- Mulchen, damit der Boden bei steigenden Temperaturen kühl und feucht bleibt.
- Äußere Blätter nach Bedarf ernten oder die ganze Pflanze knapp über dem Grund abschneiden.
- Alle 2–3 Wochen neu säen, solange es kühl bleibt.
Häufige Probleme
Haustiere
Nicht von der ASPCA gelistet; in kleinen Mengen gilt er für Katzen und Hunde allgemein als unbedenklich, enthält aber viel Oxalat. Tiere mit Nieren- oder Blasenproblemen sollten ihn besser nicht fressen. Im Zweifel den Tierarzt fragen.
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Quellen
Diese Seite bietet allgemeine Hinweise; Dosierungen von Pflanzenschutzmitteln werden nicht angegeben.